Afterwork: 3 Tipps für einen entspannten Start in den Familiennachmittag

Ich arbeite fast Vollzeit. Meine Arbeitstage sind durchgeplant. Ich kommuniziere viel, habe etliche Meetings. Oft fahre ich den Laptop spät herunter, und komme gerade noch pünktlich zum Kindergarten, bevor dieser schließt. Es ist schon passiert, dass meine Tochter fix und fertig angezogen in der Garderobe auf mich gewartet hat.

Ich steige an solchen Tagen gehetzt in mein Auto, noch schnell ein berufliches Telefonat, ab in den Kindergarten, konferieren bis zur Kindergartentür.

Und was habe ich davon? Nichts, absolut nichts!
Ich bin gestresst, genervt, gereizt. Ich nehme meinen Arbeitstag mit nach Hause. Ich bin nicht mit vollem Herzen bei meiner Tochter. Das hat sie nach einem anstrengenden Tag im Kindergarten nicht verdient und mir geht es damit ebenfalls nicht gut.

Meine 3 Tipps für einen ENTSPANNTEN Start in den Familiennachmittag

Und so habe ich nach Strategien und „Mentaltipps“ gesucht, wie ich besser und leichter den Arbeitstag hinter mir lasse und in meiner Familie ankomme. Ich gebe zu, es klappt nicht immer, aber ich arbeite an mir!

1. Den Arbeitstag abschließen

Bevor ich nach Hause gehe, aktualisiere ich meine To Do Liste. Was steht für den nächsten Tag auf dem Programm, was ist wichtig, was dringend? Der Schreibtisch wird aufgeräumt, so beginnt der nächste Tag mit Ordnung und nicht im Durcheinander.

Bei meiner To Do-Liste schwanke ich immer noch zwischen einem Programm und meinem Notizbuch. Bis jetzt habe ich elektronisch noch nichts gefunden, was mir wirklich gefällt und mich überzeugt. Falls ihr Tipps habt, bitte her damit!

2. Negative Gedanken abladen – sich einen „Müllplatz“ schaffen

Es kann vorkommen, dass ein Arbeitstag nicht glatt verläuft. Ein Fehler ist passiert, kritisches Feedback, Probleme im Team – kurz gesagt Dinge, die mich belasten und die ich leider mit nach Hause nehme.
Ich habe nach einer Strategie gesucht, besser damit umgehen zu können. Einen interessanten Tipp habe ich hier gefunden.
Dieser „Müllplatz für negative Gedanken“ kann irgendein Ort am Heimweg sein – ein Baum, ein Parkplatz, ein Haus – was auch immer. Und hier ladet man die negativen Gedanken ab, flucht, schreit – was auch immer.
Bei mir ist es die Donau, über die ich täglich fahre. Ich werfe negative Gedanken und Emotionen einfach übers Geländer ins Wasser.
Wenn ich am Abend noch immer daran denken sollte, schreibe ich meine Gedanken und Gefühle auf. Durch das Aufschreiben wird aus einem Elefanten oft wieder eine Mücke…

3. Entspannung auf dem Heimweg

Ich fahre an den meisten Tagen mit dem Auto. Ich höre laut Musik und singe begeistert und falsch mit. Ich versuche, vor dem Kindergarten nicht mehr aus dem Auto zu hechten, sondern noch kurz innezuhalten und durchzuatmen.

Wenn ich öffentlich unterwegs bin, lasse ich bewusst das Handy in der Tasche und checke keine Mails mehr und surfe nicht. Ich beobachte viel lieber die Menschen rund um mich, die Geschäfte, an denen ich vorbeifahre oder ich tue einfach mal gar nichts. Fällt euch auch auf, wie viele Menschen andauernd in ihr Smartphone starren?
Wenn es die Zeit erlaubt, steige ich eine Station früher aus und genieße einen kleinen Fußweg für mich allein. Zugegeben, das fällt mir in der warmen Jahreszeit leichter als im Winter.

Kurz gefasst versuche ich diese 30 Minuten Heimweg für MICH zu nutzen, den Stress hinter mir zu lassen und entspannt in den Nachmittag und Abend mit meiner Familie zu gehen.

Meine Mama-Zeit beginnt!

Der Arbeitstag ist beendet, jetzt bin ich nicht mehr „Business Woman“, sondern Mama. Und dann freue ich mich, meine Tochter in den Arm zu nehmen und Zeit mit ihr zu verbringen! Zeit, die ich voll und ganz ihr widme und genieße!

Wie geht es euch? Könnt Ihr problemlos den Stress hinter euch lassen? Wie schafft ihr den übergang vom job zur familie?

Ich freu mich über eure Tipps und Strategien!

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